Vergleich · Zahlungsmethoden 2026

GiroCode vs. SEPA-Lastschrift: Der Unterschied

💡 Kurze Antwort

GiroCode ist eine Zahlungsaufforderung – der Zahler überweist aktiv. Eine SEPA-Lastschrift ist eine Abbuchungsermächtigung – der Empfänger zieht das Geld ein. GiroCode erfordert kein Mandat und ist sofort einsetzbar, während Lastschriften ein unterschriebenes SEPA-Mandat benötigen.

0 €

Kosten GiroCode pro Transaktion

0,20–0,35 €

Kosten Lastschrift pro Abbuchung

Kein

Mandat bei GiroCode nötig

8 Wo.

Rückbuchungsfrist Lastschrift

Der grundlegende Unterschied

GiroCode und SEPA-Lastschrift sind zwei grundlegend verschiedene Zahlungsverfahren – obwohl beide SEPA-konform sind und über das Bankensystem abgewickelt werden.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Initiierung der Zahlung: Beim GiroCode überweist der Zahler aktiv. Bei der Lastschrift bucht der Empfänger aktiv ab – mit Einwilligung des Zahlers.

Vergleichstabelle: GiroCode vs. SEPA-Lastschrift

KriteriumGiroCodeSEPA-Lastschrift
ZahlungsinitiierungZahler (aktiv)Empfänger (passiv)
Mandat nötigNeinJa (schriftlich)
Sofort einsetzbarJaNein (Mandat nötig)
Rücklastschrift möglichNeinJa (bis 8 Wochen)
Ideal fürEinmalige ZahlungenWiederkehrende Zahlungen
KostenKostenlos0,20–0,35 € pro Abbuchung

Wann ist GiroCode besser?

  • Einmalige Rechnungen: Perfekt für Freelancer, Handwerker und Unternehmen, die Einzelrechnungen stellen.
  • Neue Kunden ohne Mandat: Kein Vorlauf nötig – GiroCode funktioniert ohne vorherige Vereinbarung.
  • Spontane Zahlungen: Spendenaufrufe, Sammelbestellungen oder Veranstaltungsgebühren.

Wann ist die Lastschrift besser?

  • Monatliche Abonnements: Streaming-Dienste, Software-Lizenzen oder Versicherungen – einmal Mandat, dann automatisch.
  • Mitgliedsbeiträge in Vereinen: Regelmäßige, feste Beträge ohne Aufwand für Mitglieder.
  • Wiederkehrende Zahlungen: Miete, Ratenzahlungen, monatliche Dienstleistungsgebühren.
Fazit: GiroCode und Lastschrift ergänzen sich. Für einmalige Rechnungen ist GiroCode die schnellere, günstigere Lösung ohne Vorlauf. Für wiederkehrende Zahlungen bietet die Lastschrift den Komfort der Automation – sobald das Mandat einmal vorliegt.

FAQ: GiroCode vs. SEPA-Lastschrift

Was ist der Unterschied zwischen GiroCode und SEPA-Lastschrift?

GiroCode ist eine Zahlungsaufforderung – der Zahler überweist aktiv. Eine SEPA-Lastschrift ist eine Abbuchungsermächtigung – der Empfänger zieht das Geld ein. GiroCode erfordert kein Mandat und ist sofort einsetzbar.

Brauche ich für GiroCode ein SEPA-Mandat?

Nein. GiroCode benötigt kein Mandat, da der Zahler aktiv überweist. Die SEPA-Lastschrift hingegen erfordert eine schriftliche Einzugsermächtigung (SEPA-Mandat) des Zahlers.

Kann eine SEPA-Lastschrift zurückgebucht werden?

Ja. SEPA-Lastschriften können innerhalb von 8 Wochen ohne Angabe von Gründen zurückgebucht werden. Bei unautorisierter Lastschrift sogar innerhalb von 13 Monaten. GiroCodes können nicht zurückgebucht werden, da es sich um Überweisungen handelt.

Was kostet eine SEPA-Lastschrift im Vergleich zu GiroCode?

SEPA-Lastschriften kosten den Empfänger je nach Bank 0,20–0,35 € pro Abbuchung. GiroCode ist für beide Seiten vollständig kostenlos.