BezahlCode = GiroCode: Gleicher Standard, anderer Name
Wer nach einem BezahlCode-Generator sucht, sucht im Grunde genau dasselbe wie nach einem GiroCode-Generator – denn BezahlCode und GiroCode sind technisch identisch. Beide bezeichnen einen standardisierten QR-Code für SEPA-Überweisungen, der nach dem EPC069-12 Standard des European Payments Council aufgebaut ist.
Der Begriff BezahlCode entstand in Deutschland als früher Marketingname für diese Art von QR-Codes. Banken und Zahlungsdienstleister nutzten ihn, um ihren Kunden eine einfache Möglichkeit anzubieten, Überweisungsdaten per QR-Code zu teilen. Mit zunehmender europaweiter Standardisierung setzte sich der Begriff GiroCode als offizieller Name durch.
Wann wurde BezahlCode zu GiroCode?
Im Jahr 2018 standardisierte der European Payments Council (EPC) das Format offiziell unter dem Namen GiroCode. Die technische Spezifikation EPC069-12 legte fest, wie SEPA-Zahlungsdaten in einem QR-Code kodiert werden müssen – inklusive IBAN, Empfängername, optionalem Betrag und Verwendungszweck.
Die Umbenennung war ein Teil der breiteren Initiative zur europaweiten Harmonisierung des SEPA-Zahlungsverkehrs. Seitdem ist GiroCode der offizielle Begriff in der gesamten EU und den 36 SEPA-Ländern. In deutschen Banking-Apps ist jedoch häufig noch der Begriff BezahlCode in der Hilfedokumentation zu finden – aus historischen Gründen werden beide Begriffe weiterhin verwendet und erkannt.
Ein mit diesem Generator erzeugter QR-Code ist zu 100 % konform mit dem EPC069-12 Standard und funktioniert unabhängig davon, ob er als BezahlCode oder GiroCode bezeichnet wird.
Banking-Apps die BezahlCode/GiroCode unterstützen
Alle großen deutschen Banken unterstützen den BezahlCode/GiroCode-Standard in ihren mobilen Apps. Da es sich um denselben QR-Code handelt, funktioniert ein einmal erzeugter QR-Code mit jeder der folgenden Apps:
- Sparkasse
- ING
- DKB
- Volksbank
- Commerzbank
- Deutsche Bank
- N26
- Postbank
- Comdirect
- Targobank
Darüber hinaus unterstützen auch österreichische Banken (z. B. Erste Bank, Raiffeisen, BAWAG), Schweizer Banken und alle anderen Banken im SEPA-Raum diesen Standard. Insgesamt sind über 36 europäische Länder kompatibel.
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen BezahlCode und GiroCode?
Es gibt keinen technischen Unterschied. BezahlCode ist der ältere, ursprünglich in Deutschland verwendete Begriff für denselben SEPA-QR-Code. Seit 2018 wird der Begriff GiroCode als offizielle Bezeichnung des European Payments Council (EPC) verwendet. Beide Begriffe beschreiben exakt dasselbe Format nach EPC069-12 Standard.
Kann ich einen BezahlCode noch verwenden?
Ja, absolut. Da BezahlCode und GiroCode technisch identisch sind und beide dem EPC069-12 Standard folgen, funktioniert ein BezahlCode genauso wie ein GiroCode. Alle Banking-Apps, die GiroCodes unterstützen, erkennen auch BezahlCodes – der QR-Code selbst enthält keine Bezeichnung.
Welche Apps unterstützen BezahlCode/GiroCode?
Alle großen deutschen Banking-Apps unterstützen BezahlCode/GiroCode: Sparkasse, ING, DKB, Volksbank, Commerzbank, Deutsche Bank, N26, Postbank, Comdirect und Targobank. Da der QR-Code auf dem europäischen EPC-Standard basiert, funktioniert er in allen 36 SEPA-Ländern.